Die Gewerbliche Schule Öhringen ist eine Schule des Hohenlohekreises.
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175 Jahre Gewerbliche Schule Öhringen

Eröffnungsrede Mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür feierte die Gewerbliche Schule Öhringen ihr Schuljubiläum. Eingeweiht wurden an diesem Tag die Galerie der Ausbildungsbetriebe sowie ein Wasserspiel im neu gestalteten Schulhof.
„Das Alte sagt: so wie ich bin, bin ich von je; das Neue sagt: bist Du nicht gut, dann geh’." Mit diesem Brecht-Zitat eröffnete Landrat Helmut M. Jahn die Feierstunde in der Aula der Gewerblichen Schule Öhringen.
Lob zollte er dem Kollegium und den Schülerinnen und Schülern der Gewerblichen Schule, dass sie sich ständig weiterentwickelt haben, ohne die gute Tradition zu vernachlässigen.
Kultusminister Helmut Rau verglich in seiner Rede das Gründungsjahr 1833 mit den damaligen technischen Errungenschaften. So war das Ohmsche Gesetz gerade einmal 7 Jahre alt und das Kraftrad musste erst noch erfunden werden. Die Gewerbliche Schule wurde also zu einer Zeit gegründet, als die Entwicklung der Technik noch lange ausstand.
Die Technik heute muss ständig neu ihre Qualität beweisen, um auf dem internationalen Globalisierungsmarkt zu bestehen. Die hohe Geschwindigkeit mache es notwendig, sich ständig fortzubilden, um der Verschärfung des Wettbewerbes stand zu halten, so Rau.
Der Minister erinnerte daran, dass in Deutschland „unternehmensfreudige“ Menschen gesucht seien, nachdem in Zukunft viele Betriebsübernahmen außerhalb der Familie stattfänden.
Die Notwendigkeit zur Qualitätsentwicklung habe die Gewerbliche Schule früh erkannt und sei als Pionierschule zusammen mit dem damaligen Schulleiter Rainer Vogl eine der ersten OES-Schulen gewesen.
Was Baden-Württemberg betrifft, sei es nach Bildungsmonitor 2007 erneut gelungen, das hohes Bildungsniveau auszubauen. So sei Baden-Württemberg das einzige Bundesland, in welchem eine gemeinsame Berufsschulabschlussprüfung stattfinde. Durch die Beruflichen Gymnasien würden alle Bildungsreserven erfasst, womit der Durchstieg von der Hauptschule bis zur Hochschulreife gewährleistet würde. Mehr als die Hälfte der Abiturienten machten in Baden-Württemberg ihr Abitur an einem Beruflichen Gymnasium.
Mit schulischen Vollzeitbildungsgängen komme der Staat seiner Verantwortung nach, Jugendlichen eine Perspektive zu bieten, wenn der Ausbildungsmarkt, der inzwischen wieder angesprungen sei, dies nicht alleine regeln könne. Jugendliche würden also durch Vollzeitschulen nicht dem Markt entzogen, da nur dort, wo die Nachfrage gering sei, die schulischen Bildungsgänge Möglichkeiten eröffneten.
Im Auftrag der Kammern sprach Kerstin Lüchtenborg. Sie stellte die reformpädagogischen Ansätze des letzten Jahrhunderts vor und würdigte die Pionierleistung der gewerblichen Sonntagsschule, bereits 1833 Bildungsangebote für männliche Jugendliche vorgestellt zu haben, noch bevor die ersten Gesellenvereine tätig wurden. Noch immer seien im Handwerk erst 25 % weibliche Auszubildende und sie mahnte Korrekturmaßnahmen an.
Auch der neue Fördervereinsvorsitzende Werner Deeg, Fenster-Keller GmbH Neuenstein, lobte die Schule als verlässlichen Ausbildungspartner und erinnerte daran, dass der seit 25 Jahren bestehende Förderverein, die Anliegen der Schule begleite und finanziell unterstütze.
Rückblick auf die Historie bot eine Präsentation, die der Geschichtskollege Harald Specht aus Archiven der Stadt Öhringen und dem Kreisarchiv zusammentrug. Als Intermezzo stellten die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses am Technischen Gymnasium die besten Schülerstreiche pantomimisch dar und erheiterten das Publikum. Als Leiter dieser Interims-Theater-AG sei an dieser Stelle dem Kollegen Jürgen Niemeyer gedankt.
Die Schlussworte sprach Dr. Michael Heil, Schulleiter der Gewerblichen Schule Öhringen. Er dankte der Steam-Engine Big Band unter Leitung von Wolfgang Roll für die musikalische Begleitung und motivierte zu einem Rundgang durch die Schule und die Galerie der Ausbildungsbetriebe, die zum Jubiläumstag eröffnet wurde.
Landrat und Minister erhielten neben der gelungenen Festschrift eine silberne Jubiläumsmedaille und wurden gebeten, den neuen Brunnen der Gewerblichen Schule Öhringen, den die Kollegen Rudi Holzhofer und Peter Krathwohl zusammen mit den Schülerinnen und Schüler der Metalltechnik gestaltet hatten, feierlich zu enthüllen und einzuweihen.